FOSS ?
Merke
Kostenlose Software oder Freeware ist nicht gleich Free Software. Entscheidend sind die Bedingungen unter denen die Software weitergegeben wird. (siehe Lizenzen)
FOSS ist ein Akronym und steht für Free and Open Source Software.
Free steht hierbei für frei im Sinne von Freiheit. Open Source, in deutsch „offene Quelle“, bedeutet, dass jedem Programm der zugrunde liegende Programmcode mitgegeben wird.
Diese Art der Verteilung unterscheidet sich grundlegend von der üblichen Praxis, Software als fertiges Produkt zu vermarkten. Man spricht dabei auch von "closed source" oder „proprietärer“ Software.
„Was habe ich davon?“
Viele nützliche und bekannte Programme sind frei und quell-offen. Populäre Anwendungen sind der Browser Firefox oder OpenOffice.org ein Paket von Büroanwendungen. Beide sind neben Windows auch für viele andere Systeme verfügbar.
Es gibt auch Betriebssysteme die frei und quell-offen sind: Linux, das in vielen Varianten erscheint (Ubuntu, Android uvm.) Diese können parallel zu einem bestehenden Windows oder Mac OS X installiert werden oder es komplett ersetzen. Viele Geräte wie Handys oder Videorecorder benutzen es, vielleicht ohne das wir es wissen. Auch der größte Teil des World Wide Web wird durch OpenSource-Technologien möglich gemacht. Viele Server arbeiten mit Linux, da es zuverlässig, sicher und anpassbar ist.
Der Gedanke von Freiheit und des Teilens setzt sich auch auf Inhalte und Medien fort. Wir dürfen Texte, Musik, Filme unter einer freien Lizenz nutzen, ändern und weitergeben. Wikipedia, das weltgrößte Lexikon in über 200 Sprachen, beruht auf diesem Prinzip. Ein anderes Projekt, OpenStreetMap, enthält von der Gemeinschaft erstelltes Kartenmaterial.
Was Du noch wissen musst
Damit Freies frei bleibt wird es unter verschiedenen Lizenzen herausgeben, die unter anderem zur Weitergabe unter gleicher Lizenz verpflichten, aber vor allem deine Rechte garantieren.
Vom Beginn an wird FOSS durch eine Gemeinschaft, der Community, getragen. Diese Communities fallen sehr unterschiedlich aus und kommunizieren größtenteils über das Internet. Teilweise dienen Communities der Entwicklung, teilweise widmen sie sich hauptsächlich der Information, Dokumentation oder dem Support, wodurch neue Anwender profitieren. Und zum Teil finden die Communities sich auch regional zusammen. So der FOSS Club in Bingen oder die PUG, die Penguin User Group in Wiesbaden/Mainz.
Einstieg leicht gemacht - freie Software die jeder kennen sollte
Viele bekannte Programme sind heute schon für verschiedene Plattformen verfügbar. Das macht den Einstieg für Windows-Benutzer sehr einfach. In der Zukunft können diese Anwender dann ihr bekanntes Programm sowohl unter Windows/Mac OS X als auch unter Linux nutzen. Die besten und bekanntesten Anwendungen, zumindest einige, wollen wir kurz vorstellen:
Firefox
[Download] [Information] [Oft gestellte Fragen] VLC media player
[Download] [Information] LibreOffice
Die Speicherung erfolgt im freien OpenDocument-Format, so dass eine optimale Kompatibilität zu anderen Anwendungen besteht. LibreOffice kann auch die Dateien aus Microsofts Office lesen. [Download] [Information] |
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Als Browser steht er in direktem Wettbewerb zum Internet Explorer von Microsoft. Dabei ist das Projekt sehr erfolgreich und hat seinen Konkurenten sogar an Popularität überholt. Wichtige Vorteile sind:
Ein freies Office-Paket, dass im Oktober 2010 aus OpenOffice.org hervorgegangen ist. Es enthält die Komponenten:
GIMP